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    Chronik des evangelischen Posaunenchores Frontenhausen

 

 

Die Geschichte des evangelischen Posaunenchores Frontenhausen hat mit dem Dienstantritt von Pfarrer August Behrendt im evangelischen Vikariat Gerzen -  Frontenhausen begonnen.
Die evangelische Vilstalgemeinde Reisbach -  Frontenhausen gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Als Gründungstag ist Donnerstag, der 1. März 1962 verzeichnet.

Musikliebende Jugendliche aus den Gebieten Vilsbiburg, Gerzen und Frontenhausen erlernten in der Grundausbildung in der Erlöserkirche Gerzen das Spielen der Trompeten und Hörner zum Lobe Gottes. Für die Instrumente sowie das Notenmaterial gab es eine Beihilfe der bayerischen Landeskirche. Dieses Geld reichte jedoch nicht aus. Erst durch Spenden aus den drei Gemeinden konnte das Nötigste angeschafft werden.

Als Gründungsmitglieder für das Gebiet Frontenhausen sind Karl-Heinz Lison, Wilfried Günzel und Erich Gerstberger verzeichnet. Kurz darauf kam noch Hans-Dieter Koschny, der Leiter der Evangelischen Volksschule Frontenhausen, dazu. Er war später viele Jahre lang Posaunenchorleiter in Simbach/Inn.

Der erste öffentliche Auftritt war am 7. Oktober 1962 in Gerzen. Mit 11 Bläsern wurde das Erntedankfest mitgestaltet. Ende des Jahres 1962 ließ sich der Chor in den Dachverband Evangelischer Posaunenchöre in Bayern eintragen.

Nach der Versetzung von Pfarrer Behrendt zum 1. März 1967 nach Kleinsorheim bei Nördlingen teilte sich der Chor in zwei Posaunenchöre auf.

 

Verabschiedung von Pfarrer Behrendt 1967

Während Frau Eva Lindenau die Führung der Vilsbiburger Gruppe übernahm, wurde Herr Karl-Heinz Lison Chorleiter in Frontenhausen. 

Im September 1964 nahm der Chor zum 1. Mal am Grenzlandposaunentag in Simbach am Inn teil. Dieser Posaunentag findet bis heute alle zwei Jahre im Wechsel zwischen Österreich und Bayern statt. Im Mai 1967 entstand im Vilstal die Evangelische Vilstalgemeinde mit den Gemeindezentren Reisbach und Frontenhausen. Zwischenzeitlich war der Chor auf 15 fortgeschrittene Bläser und 7 Anfänger angewachsen. Die vorwiegend jugendlichen Bläserinnen und Bläser beider Konfessionen wirkten nicht nur an Gottesdiensten, sondern auch bei Geburtstagsfeiern und öffentlichen Veranstaltungen mit.

Herr Karl-Heinz Lison übte die Chorleitertätigkeit bis zum Jahre 1976 aus. Die Nachfolge ging nahtlos an Herrn Günzel Wilfried über. Da Herr Günzel dieses Amt über 25 Jahre erfolgreich ausübte, ereigneten sich in diesem Zeitraum auch einige Höhepunkte des Chores.

Am 18./19.06.1977 fand aus Anlass des 15-jährigen Gründungsfestes des Chores unter seiner Führung erstmals der Bezirksposaunentag des Dekanates Landshut in Frontenhausen statt. Es nahmen die Posaunenchöre Simbach/Inn, Kleinsorheim im Ries, Landshut - Erlöserkirche, Landshut - Auferstehungskirche, Freising, Neufahrn/Obb., Dingolfing, Reisbach, Vilsbiburg, Allershausen und Frontenhausen teil.

In den folgenden Jahren wurden neue Bläser ausgebildet, andere haben den Chor verlassen. Man nahm an Bezirkschorproben teil, gestaltete Gottesdienste, Beerdigungen und Taufen, aber auch weltliche Anlässe.

Ein großes Ereignis stand für den Posaunenchor 1987 auf den Plan. Man feierte an zwei Tagen am 28./29. März das 25-jährige Gründungsfest.

Es wurden acht befreundete Chöre mit insgesamt über 80 Bläsern eingeladen. Der Festakt fand am Samstagabend im Postsaal in Frontenhausen statt. Die Chöre stellten sich musikalisch vor und der damals amtierende Bürgermeister Heribert Niedermeier aus Frontenhausen überreichte jedem Chorleiter eine Bronzemedaille 600 Jahre Marktrechte Frontenhausen.

 

 

Am Sonntagvormittag fanden unter der Gesamtleitung von Herrn Hans-Dieter Koschny

Standkonzerte in Reisbach, Marklkofen und Frontenhausen statt. Danach wurden in Reisbach und Frontenhausen Gottesdienste gehalten, welche der Gründer des Chores, Herr Pfarrer August Behrendt zelebrierte.

Abgeschlossen wurde das Gründungsfest mit einem Standkonzert auf dem Marienplatz in Frontenhausen. Der Chor bestand damals aus 9 Mitgliedern beider Konfessionen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit rund 9.000 anderen Bläsern hat der Posaunenchor Frontenhausen am 13./14.07.1991 am Landesposaunentag in Nürnberg teilgenommen. Am Tag vorher fand bereits eine Probe von ca. 60 Bläsern des Dekanates Landshut in Frontenhausen statt. Der Landesposaunentag fand unter dem Motto „Gott gibt neue Kraft“ statt und hatte mehr als 20.000 Besucher.

 

Bestand der Chor bei seinem 25 - jährigen Gründungsfest noch aus 9 Mitgliedern, konnte er 10 Jahre später zum 35 - jährigen Gründungsfest nur noch 5 Mitglieder aufweisen, zwei davon waren Gründungsmitglieder.

 

 

    

Trotz vielfältiger Bemühungen, wie Zeitungsartikel oder Schulbesuche, konnten keine Anfänger gewonnen werden. Das lag zum einen sicherlich daran, dass das Erlernen eines Blechblasinstrumentes Anstrengungs-bereitschaft und Durchhaltevermögen verlangt, zum anderen aber auch daran, dass die Freizeitangebote immer vielfältiger wurden.

Das 35-jährige Gründungsfest wurde als ökumenisches Gemeindefest der evangelischen Vilstalgemeinde und der katholischen Kirche Marklkofen am Stausee gefeiert. Bei herrlichem Wetter wurde der Gottesdienst von dem Pfarrerehepaar Claudia und Andreas Zwölfer sowie dem katholischen Geistlichen Pfarrer Dallmeier unter freiem Himmel gefeiert. Nach dem Gottesdienst fanden Ehrungen statt und der Nachmittag klang bei Kaffee und Kuchen in ungezwungener Atmosphäre aus.

Diese Feier hat auch unterstrichen, dass die Ökumene im Vilstal von jeher gut funktioniert.

 

Anfang des Jahres 2000 startete Herr Fred Reinmuth eine Werbekampagne und einen Schnuppertag um neue Anfänger zu gewinnen. So konnte unter seiner Leitung im April ein Anfängerkurs mit 11 Personen beginnen.

Wegen Sanierungsarbeiten des evangelischen Gemeindezentrums startete der Kurs vorerst im katholischen Pfarrheim Frontenhausen, welches Dekan Diethelm Gandyk freundlicherweise zur Verfügung stellte.

Von den Anfängern blieben 9 Bläser bei der Sache, so dass der Chor Ende 2000 auf 14 Mitglieder angewachsen ist.

 

 

 

 

 

 

 

Im Jahr 2001 endete die Ära von Herrn Günzel Willi beim Posaunenchor Frontenhausen. Nach 25 Jahren vollen Einsatzes sah er die Zeit gekommen, den Taktstock in jüngere Hände zu übergeben.

Er wurde am 5. Oktober 2001 in einem feierlichen Gottesdienst verabschiedet. Gleichzeitig übernahm mit Herrn Fred Reinmuth ein junger, erfahrener Bläser den Chor.

 

Am Sonntag, den 7. April 2002 konnte man das 40-jährige Gründungsfest begehen. Die Veranstaltung begann um 9.00 Uhr mit einem Festgottesdienst, welcher von Dekan Helmut Völkl aus Landshut zelebriert wurde.

Er betonte in seiner Predigt vor allem den jahrelangen Einsatz der Mitglieder und die große Gottesgabe, welche in der Musik liegt. Nach dem Gottesdienst zeichnete er die Bläser Karl-Heinz Lison, Wilfried Günzel und Hans-Dieter Koschny mit der silbernen Anstecknadel aus. Um 11.00 Uhr begann das Standkonzert am Marienplatz mit über 70 Bläsern.

Nach dem Mittagessen fand noch ein Gemeindenachmittag mit Kinderprogramm und Kaffee und Kuchen statt. In den nächsten Jahren wurden wieder Anfängerkurse abgehalten. So fanden in den Jahren 2004 und 2007 neue Kurse statt.

Es konnten immer wieder Jugendliche und auch Erwachsene gewonnen werden, die ein Blechblasinstrument erlernen wollten und dem Chor beigetreten sind. Einigen Bläsern war es aus beruflichen Gründen oder anderen persönlichen Interessen nicht mehr möglich weiterhin im Chor tätig zu sein. Um sich weiter zu verbessern und das Repertoire zu erweitern wurden immer wieder Schulungen besucht und neben den wöchentlichen Proben auch an Bezirksschulungen und Posaunentagen teilgenommen. Jungbläser mit abgeschlossener Grundausbildung konnten an den Schulungen des Landesposaunenverbandes in Pappenheim teilnehmen. Diese Schulung ist sehr kindgerecht und bietet neben der Ausbildung am Instrument auch einen erlebnispädagogischen Teil. Der Chorleiter nimmt schon seit einigen Jahren am Seminar für Populäre Musik an der Musikakademie in Alteglofsheim teil. In diesem Seminar werden neue, moderne Lieder einstudiert. Die teilnehmenden Chorleiter und Chorleiterinnen geben ihre neuen Kenntnisse dann zu Hause an die anderen Bläser weiter.

Der evangelische Posaunenchor ist neben der evangelischen Kirche auch in der Gemeinde und der Ökumene engagiert.

 

 

Bei gemeindlichen Anlässen wie Nikolausmarkt, Sankt Martinfeier des Kindergartens oder beim Christkind am Rathaus wirkt der Chor ehrenamtlich mit. Nicht unerwähnt sollte der ökumenische Gedanke bleiben. Hier sind besonders die Maiandacht der Marianischen Männerkongregation in Aham und der Leonhardiumritt in Haberskirchen zu nennen. Der Posaunenchor gestaltet bei diesen beiden Anlässen jedes Jahr die Andacht und gibt dann ein Standkonzert. Als besonderer ökumenischer Höhepunkt ist noch die Teilnahme am 2. Ökumenischen Kirchentag im Mai 2011 in München zu verzeichnen.

Neben der Pflicht soll das Vergnügen nicht zu kurz kommen. Der Posaunenchor unternimmt so gut wie jedes Jahr einen Vereinsausflug. In den letzten Jahren wurde zum Beispiel Pullman City, das Haus der Natur in Salzburg, die Freizeitparks Geiselwind und Bayernpark besucht. Außerdem wurde das Swarovski Museum in Innsbruck besichtigt und eine Floßfahrt unternommen.

 

 Ausflug Bayernpark 2011

 

 

Bezirkschorprobe anlässlich des 50-jährigen Jubiläums im evang. Gemeindezentrum Frontenhausen unter der musikalischen Leitung von Landesposaunenwartin Frau Kerstin Dikhoff

 

 

 

 

 

Der Jubiläums - Posaunenchor

 hintere Reihe von links

 Karl-Heinz Lison, Alexander Asbeck, Astrid Damrau,

Bettina Ruhstorfer, Luise Ruhstorfer, Fred Reinmuth,

Angelika Asbeck, Dominik Reinmuth 

vordere Reihe von links

Wolfgang Meier, Anna Findelsberger, Patrizia Reinmuth,

Gerlinde Meier

 

 

 

   

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